Weil der 3. Oktober in diesem Jahr auf einen Mittwoch fiel,wurde die Herbstwanderung für das Wochenende 29./30 September anberaumt. Obwohl es in der Nacht zum 29. September schüttete wie aus Kübeln, startete die Gruppe, bestehend aus Ursula Steep, Jost Sommerlath, Andrea und Jörg Wiechers, Marlies und Heinz-Jürgen Wittke, Birgit und Peter Gutzeit sowie Bernd Lescher um 09:15 wohl gelaunt in Richtung Deister. Leider regnete es immer noch recht kräftig. Vorbei an der Rodenberger Aue, die schon über die Ufer trat ging es bergan zum Deister. Nach kurzer Verschnaufpause an der Kreuzbuche steuerten wir unser erstes Etappenziel, das Forsthaus Blumenhagen an, wo noch Conny und Peter Dehne zu uns stießen, die einen anderen Weg über den Deister genommen hatten. Ein kleiner verträumter Weg führte uns nach Messenkamp und weiter vorbei an der Mittelmühle nach Hülsede. Im leider immer noch anhaltenden Regen hatten wir nun eine große Distanz zum Süntelrand in Herriehausen zurückzulegen um nun stetig bergan zum Dachtelfeld zu gelangen. Die hübsche Dachtelfeldschutzhütte diente uns dann für eine ausgiebige Brotzeit. Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung gut und so machten wir uns wieder auf den Weg um über einige kleine Irrwege und anschließend unterhalb des Hohensteins gegen 17:30 die Pappmühle zu erreichen. Jetzt war warmes Duschen angesagt. Wir beendeten den Tag nach einem guten Abendessen und angeregten Gesprächen. Am Sonntag morgen hatte es glücklicherweise aufgehört zu regnen. Nachdem sich noch Uli Dehne, Uli Stumm sowie die Hunde Teddie und Kara zu uns gesellt hatten starteten wir vorbei an der Baxmann Baude durch das romantische Blutbachtal in Richtung Raden. Durch die ergiebigen Niederschläge hatten sich die Wanderwege stellen weise in reißende Wildbäche verwandelt. Von Raden ging es über Antendorf, Klein Holtensen, Schoholtensen nach Reinsdorf wo in dem Lokal „Deisterblick“ eine verdiente Rast eingelegt wurde. Inzwischen schien auch wieder die Sonne und so legten wir die letzte Etappe über Lyhren und Soldorf zurück nach Hause wo wir so gegen 17:30 eintrafen. Rückblickend können wir sagen, dass wir trotz des schlechten Wetters am ersten Wandertag eine schöne Wanderung bei guter Stimmung durchführten.
Heinz-Jürgen Wittke